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Federleicht, unzerstörbar und enorm erfolgreich: BBB unterstützt die ic!-berlin brillen GmbH

1996 hatten sich zwei Designstudenten, Philipp Haffmans und Harald Gottschling, in den Kopf gesetzt, einen Wettbewerb der Berliner Optikerinnung zu gewinnen. Dafür konstruierten sie den Prototyp einer Brille aus gestanztem Aluminium mit einer schraubenlosen Gelenklösung.

Den Wettbewerb gewannen die beiden Studenten nicht, aber dafür Ralph Anderl als Liebhaber und Verfechter ihrer Brillenidee. Der studierte Kulturpädagoge wertete die Abneigung und Skepsis der „Kenner der Branche“ als positiven Wink. Er nahm die Gelegenheit wahr, eine unkonventionelle Marketingstrategie zu entwickeln und die Vermarktung des blechbrillanten Prototyps in die eigenen Hände zunehmen.

So begann ic! berlin als David gegen die Goliaths der Brillenbranche zu rebellieren.
Und das mit Erfolg.

Eine erste Brillenserie war 1996 von der „hga Gesellschaft“ produziert und im Rahmen einer Subskriptions-Party zum Verkauf angeboten worden.
Besucher des Events konnten Urkunden erwerben, die sie nach drei Monaten gegen Brillen eintauschen konnten.
Gleichzeitig wurden durch ein Mailinganschreiben Corinna Harfouch und Peter Lohmeyer auf die junge „Wohnzimmerfirma“ aufmerksam gemacht. Die beiden Schauspieler ließen sich begeistern. Fortan trugen und tragen sie nicht nur die Brillen in Filmen, Talk-Shows und bei Sonnenschein sondern griffen den Berliner Jungunternehmern auch finanziell unter die Arme.

Im Februar 1999 wurde durch die Gründung der ic!-berlin brillen GmbH eine „richtige Firma“, aus der mittlerweile ein echtes Berliner Vorzeigeunternehmen geworden ist, dessen Brillen weltweit vertrieben werden. Bereits vier Mal wurden die ic! berlin Modelle in Tokyo als „Brille des Jahres“ ausgezeichnet.

ic! berlin Brillen sind heute zum „Muss“ bei modebewussten Brillenträgern geworden. Neben ihrem reduzierten, hochwertigen Design zeichnen sie sich durch ein patentiertes schraubenloses Federscharnier-Stecksystem und die Verwendung von extrem leichtem, außerordentlich flexiblem Federstahl aus. Die Brillen sind dadurch nahezu unzerstörbar. Korrektur- und Sonnengläser lassen sich nach Belieben einpassen und ohne Hilfsmittel schnell austauschen.

Neben saisonalen „Optician Collections“ gibt ic! berlin auch „Special Editions“ in limitierter Auflage heraus – meist mit herausragenden Designern bzw. in Kooperation mit interessanten Persönlichkeiten und Unternehmen entwickelt.

Die mit den Brillen gesammelten Erfahrungen sollen künftig verstärkt auch auf andere Projekte übertragen werden. Heute spürt ic! berlin neue Ideen aus vielen Bereichen von Kultur und Alltag auf, entwickelt daraus Produkte und vermarktet sie. So wurde im Herbst 2004 ein zweisprachiger Reiseführer herausgegeben. 2005 folgte ein von Corinna Harfouch gesprochenes Hörbuch mit Texten von Martin Auer.

Das Unternehmen will zusätzliche Marktanteile gewinnen. „Wir wissen, dass uns dies verändert und wir Romantizismen hinter uns lassen müssen“, weiß der geschäftsführende Gesellschafter Ralph Anderl. Dabei hilft die BBB. Nach dem Umzug im Mai 2004 in die Backfabrik in Berlin-Prenzlauer Berg befinden sich erstmals alle Bereiche des Unternehmens in einem Gebäude. So können in Zukunft aus noch mehr Ideen fassbare Dinge entwickelt werden


ic!-berlin brillen GmbH
Saarbrücker Straße 37
10405 Berlin




Die ic! berlin design crew: Anias Peymann, Kathrin Schuster, Bernhard Schwarzbauer (Wien), Danielle Duy, Simpn Koenig (Basel) und Laurent Auberson (Basel)
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